Hallo ihr Lieben,
dieses Wochenende stand für uns Freiwillige wieder eine kleine Reise an. Es ging am Freitagmorgen in die Hauptstadt nach Santo Domingo zur internationalen Büchermesse. Dort lernten wir einige deutsche Studenten kennen, mit denen wir dann auch gleich den Abend verbrachten. Am Samstag besuchten wir zu dem noch einen kleinen, aber sehr schönen Strand mit Badewannenwasser und ich persönlich konnte die Tage unheimlich doll genießen.
Ansonsten geht es mir ziemlich gut. Die Arbeit verläuft entspannt und ich esse die leckersten Mangos auf der ganzen Welt.
Einen lieben Gruß,
eure Monika
Dienstag, 8. Mai 2012
Mittwoch, 25. April 2012
Löwe ist sein Name
Samstag war der momentane dominikanische Präsident in Salcedo & hat für meine Kamera gepost. Leonel Fernández ist sein Name. Kurz Leon, übersetzt Löwe.
Ganz nebenbei: Wieso kostet EIN Apfel hier umgerechnet 50 Cent?
Ganz nebenbei: Wieso kostet EIN Apfel hier umgerechnet 50 Cent?
Donnerstag, 19. April 2012
Danny.
So heißt meine erste Gastmutter. Bei ihr, zusammen mit ihren beiden Töchtern, habe ich die ersten drei Monate gelebt; mich in die Dominikanische Republik eingelebt, mit allem was dazu gehörte.
Ich will nicht große Reden schwingen und dem Thema mehr Dramatik zuschreiben, als es sowieso schon beinhaltet: Danny ist am Samstag, den 14.April 2012 gestorben.
Für uns alle war es ein riesen Schok, denn es kam plötzlich. Wir wussten, dass sie ins Krankenhaus kam um operiert zu werden, allerdings nichts drastisches. Drastisch wurde es dann erst, als sie, aufgrund eines ärztlichen Fehlers, eine Infektion bekam und nach Santiago ins Krankenhaus musste, um dort abermals operiert zu werden. Dass der Zustand zu dem Zeitpunkt kritisch war, wussten wir auch, aber dennoch rechnet man nicht mit so etwas.
Innerhalb 24 Stunden muss ein Leichnam in der Dominikanischen Republik beigesetzt werden und an dem Sonntag darauf fand die Beerdigung statt.
Ich glaube, mehr muss man dazu nicht sagen.
Ich will nicht große Reden schwingen und dem Thema mehr Dramatik zuschreiben, als es sowieso schon beinhaltet: Danny ist am Samstag, den 14.April 2012 gestorben.
Für uns alle war es ein riesen Schok, denn es kam plötzlich. Wir wussten, dass sie ins Krankenhaus kam um operiert zu werden, allerdings nichts drastisches. Drastisch wurde es dann erst, als sie, aufgrund eines ärztlichen Fehlers, eine Infektion bekam und nach Santiago ins Krankenhaus musste, um dort abermals operiert zu werden. Dass der Zustand zu dem Zeitpunkt kritisch war, wussten wir auch, aber dennoch rechnet man nicht mit so etwas.
Innerhalb 24 Stunden muss ein Leichnam in der Dominikanischen Republik beigesetzt werden und an dem Sonntag darauf fand die Beerdigung statt.
Ich glaube, mehr muss man dazu nicht sagen.
Freitag, 13. April 2012
am Freitag ist frei
und das gefällt mir :) Diese Woche hat die Arbeit wieder begonnen und ich bin (wenn auch nach ein wenigen Startschwierigkeiten) äußerst motiviert. Ich habe es tatsächlich geschafft mir mittlerweile Respekt bei den Kindern zu verschaffen (eigentlich verrückt, dass ich sowas nach sieben Monaten schreibe, aber besser als nie). Die Arbeit hat diese Woche wirklich Spaß gemacht und ich werde versuchen, einige Ideen in den kommenden Wochen noch umzusetzen.
Zum Beispiel wollten Carmen und ich an diesem Freitag einen Obstvormittag mit den Kindern machen, allerdings erfuhren wir einen Tag vorher, dass am Freitag an allen öffentlichen Schulen und Einrichtungen der Unterricht ausfällt. Die Überraschung und Freude waren groß und der Obstvormittag wurde dann eben auf nächste Woche verschoben.
Ich bin gespannt über den weiteren Verlauf der Dinge.
Zur Zeit geht es sonst in Salcedo und Umgebung ein wenig turbulent zu:
Bei uns gegenüber wurde eingebrochen, es gab eine der heftigsten Aufstände seit langem in Salcedo (zum Glück sind Lars und ich zu diesem Zeitpunkt in Santiago geblieben), und zu guter Letzt erschütterte der Mord an zwei Frauen in Villa Tapia (kleiner Nachbarsort von Salcedo in welchem Lars wohnt) die ganze Bevölkerung.
Dass die Gewalt an Frauen hier im Land ziemlich hoch ist, ist mir mittlerweile bekannt, aber zu wissen, dass so etwas quasi um die Ecke geschieht, nimmt mich persönlich ziemlich mit. Der "typische" Konflikt der Eifersucht war ausschlaggebend für das Familiendrama. Es stimmt mich traurig darüber zu schreiben und lässt mich und die anderen Freiwilligen natürlich auch darüber nachdenken, wie sicher man hier in dem Land ist, aber solche Gedanken werden kurz wachgerüttelt, legen sich aber mit der Zeit wieder.
Dass durch solche Taten allerdings generell eine Anspannung herrscht, merke ich selbst in meiner Gastfamilie, die plötzlich nachts aufsteht und überprüft ob alles in Ordnung ist, nachdem von draußen ein "merkwürdiges" Geräusch wahrgenommen wurde. Ich hoffe sehr, dass sich diese Anspannung bald legt.
Nun, nichts desto trotz, geht das Leben für uns Freiwillige weiter. Gestern waren wir + Lisas Familie aus Deutschland bei unseren Freunden in Villa und haben einen sehr schönen und lustigen Abend verbracht. Der Beginn war allerdings ein wenig spektakulär und den würde ich euch gerne nahebringen:
Um halb 5 hatten Lisa und ich ausgemacht, uns an bei den Gua Gua's nach Villa Tapia zu treffen (um 5 fährt die letzte). Gesagt, getan standen wir alle um Punkt halb 5 bereit als es (wie in den Tagen zuvor - die Dominikanische Republik wird momentan von ziemlich starken Regenfällen heimgesucht) aus allen Küben anfing zu schütten. Wir konnten uns in das Auto retten, mussten aber, da nicht alle reinpassen würden, noch ein wenig warten bis der Regen nachlies und wir überlegen konnten, wie alle reinpassen würden. Es war eine Art minikleiner Jeep mit Ladefläche hinten und normalerweise vorne Platz für eine, maximal zwei Personen plus Fahrer und hinten, eben für maximal drei.
Bei der Abfahrt wollte folgende Personenanzahl mit: Lars, Lisa, Lisas Mutter, Lisas Vater, Lisas Bruder, eine dominikanische Frau, eine weitere dominikanische ältere Frau, der Fahrer und zu guter Letzt ich. Da wir einsehen mussten, dass es nie im Leben passen wird (zum Schluss werdet ihr erfahren, dass man in der Dominikanischen Republik niemals "Nie" sagen darf), schlugen Lars und ich vor, uns auf die Ladefläche hinten zu setzen. Mit einer blauen Plane, um uns vorm Regen zu schützen, ging es dann jedenfalls auch endlich los. Es war holprig, unbequem und dennoch mussten wir ziemlich lachen, da die Situation so verrückt war: Zwei deutsche auf ner Ladefläche bei strömendem Regen und versuchen sich kläglich mit ner Plane zu schützen. Auf halber Strecke stieg die ältere Dame aus und der Fahrer meinte Lars und ich sollen uns nach hinten reinsetzen, da es mittlerweile wieder extrem zu regnen began. Wir stürmten ins Auto und ich musste mich mehr oder weniger auf die drei Männer hinten drauflegen. Vorne saßen derweil der Fahrer, Lisa, Lisas Mutter und die eine übriggebliebene dominikansiche Dame die ein wenig mit Lisas Mutter kuscheln durfte. So fuhren wir 5 Minuten mehr als unbequem weiter, bis uns ein Motorrad anhielt und bat, die junge dominikanische Frau hinter ihm, nach Villa Tapia mitzunehmen um sie vorm Regen zu schützen. Der Fahrer machte die Tür hinten rechts auf und ich schrie ihn mehr oder weniger an, dass die Gute nie im leben reinpassen wird, aber der drückte sie einfach rein und so lagen wir quasi beide auf den Männern auf der Rückbank. Da es absolut nichts bringt sich in so einer Situation aufzuregen (gut, die Dame vorne rechts neben Lisas Mutter schien schon ein wenig genervt - obwohl man dazu sagen muss, Lisa hatte ihre Füße schon unterm Gaspedal und saß dem, natürlich in aller Ruhe noch telefonierendem Fahrer auf dem Schoß), blieb uns nichts anderes übrig als zu lachen und zu hoffen, dass wir heil ankamen. Sind wir zum Schluss, gracias a Dios, auch und konnten uns bei Kelvin &co. zu Hause, die nassen Sachen umziehen und auf ein weiters schönes Erlebnis, in der dominikanischen Republik, hoffen.
Ich gehe mich jetzt duschen und fertig machen, da ich mich gleich mit Lars auf den Weg nach Santiago mache. Euch allen ein wunderschönes Wochenende!
Eure Monika, der es gut geht :)
Zum Beispiel wollten Carmen und ich an diesem Freitag einen Obstvormittag mit den Kindern machen, allerdings erfuhren wir einen Tag vorher, dass am Freitag an allen öffentlichen Schulen und Einrichtungen der Unterricht ausfällt. Die Überraschung und Freude waren groß und der Obstvormittag wurde dann eben auf nächste Woche verschoben.
Ich bin gespannt über den weiteren Verlauf der Dinge.
Zur Zeit geht es sonst in Salcedo und Umgebung ein wenig turbulent zu:
Bei uns gegenüber wurde eingebrochen, es gab eine der heftigsten Aufstände seit langem in Salcedo (zum Glück sind Lars und ich zu diesem Zeitpunkt in Santiago geblieben), und zu guter Letzt erschütterte der Mord an zwei Frauen in Villa Tapia (kleiner Nachbarsort von Salcedo in welchem Lars wohnt) die ganze Bevölkerung.
Dass die Gewalt an Frauen hier im Land ziemlich hoch ist, ist mir mittlerweile bekannt, aber zu wissen, dass so etwas quasi um die Ecke geschieht, nimmt mich persönlich ziemlich mit. Der "typische" Konflikt der Eifersucht war ausschlaggebend für das Familiendrama. Es stimmt mich traurig darüber zu schreiben und lässt mich und die anderen Freiwilligen natürlich auch darüber nachdenken, wie sicher man hier in dem Land ist, aber solche Gedanken werden kurz wachgerüttelt, legen sich aber mit der Zeit wieder.
Dass durch solche Taten allerdings generell eine Anspannung herrscht, merke ich selbst in meiner Gastfamilie, die plötzlich nachts aufsteht und überprüft ob alles in Ordnung ist, nachdem von draußen ein "merkwürdiges" Geräusch wahrgenommen wurde. Ich hoffe sehr, dass sich diese Anspannung bald legt.
Nun, nichts desto trotz, geht das Leben für uns Freiwillige weiter. Gestern waren wir + Lisas Familie aus Deutschland bei unseren Freunden in Villa und haben einen sehr schönen und lustigen Abend verbracht. Der Beginn war allerdings ein wenig spektakulär und den würde ich euch gerne nahebringen:
Um halb 5 hatten Lisa und ich ausgemacht, uns an bei den Gua Gua's nach Villa Tapia zu treffen (um 5 fährt die letzte). Gesagt, getan standen wir alle um Punkt halb 5 bereit als es (wie in den Tagen zuvor - die Dominikanische Republik wird momentan von ziemlich starken Regenfällen heimgesucht) aus allen Küben anfing zu schütten. Wir konnten uns in das Auto retten, mussten aber, da nicht alle reinpassen würden, noch ein wenig warten bis der Regen nachlies und wir überlegen konnten, wie alle reinpassen würden. Es war eine Art minikleiner Jeep mit Ladefläche hinten und normalerweise vorne Platz für eine, maximal zwei Personen plus Fahrer und hinten, eben für maximal drei.
Bei der Abfahrt wollte folgende Personenanzahl mit: Lars, Lisa, Lisas Mutter, Lisas Vater, Lisas Bruder, eine dominikanische Frau, eine weitere dominikanische ältere Frau, der Fahrer und zu guter Letzt ich. Da wir einsehen mussten, dass es nie im Leben passen wird (zum Schluss werdet ihr erfahren, dass man in der Dominikanischen Republik niemals "Nie" sagen darf), schlugen Lars und ich vor, uns auf die Ladefläche hinten zu setzen. Mit einer blauen Plane, um uns vorm Regen zu schützen, ging es dann jedenfalls auch endlich los. Es war holprig, unbequem und dennoch mussten wir ziemlich lachen, da die Situation so verrückt war: Zwei deutsche auf ner Ladefläche bei strömendem Regen und versuchen sich kläglich mit ner Plane zu schützen. Auf halber Strecke stieg die ältere Dame aus und der Fahrer meinte Lars und ich sollen uns nach hinten reinsetzen, da es mittlerweile wieder extrem zu regnen began. Wir stürmten ins Auto und ich musste mich mehr oder weniger auf die drei Männer hinten drauflegen. Vorne saßen derweil der Fahrer, Lisa, Lisas Mutter und die eine übriggebliebene dominikansiche Dame die ein wenig mit Lisas Mutter kuscheln durfte. So fuhren wir 5 Minuten mehr als unbequem weiter, bis uns ein Motorrad anhielt und bat, die junge dominikanische Frau hinter ihm, nach Villa Tapia mitzunehmen um sie vorm Regen zu schützen. Der Fahrer machte die Tür hinten rechts auf und ich schrie ihn mehr oder weniger an, dass die Gute nie im leben reinpassen wird, aber der drückte sie einfach rein und so lagen wir quasi beide auf den Männern auf der Rückbank. Da es absolut nichts bringt sich in so einer Situation aufzuregen (gut, die Dame vorne rechts neben Lisas Mutter schien schon ein wenig genervt - obwohl man dazu sagen muss, Lisa hatte ihre Füße schon unterm Gaspedal und saß dem, natürlich in aller Ruhe noch telefonierendem Fahrer auf dem Schoß), blieb uns nichts anderes übrig als zu lachen und zu hoffen, dass wir heil ankamen. Sind wir zum Schluss, gracias a Dios, auch und konnten uns bei Kelvin &co. zu Hause, die nassen Sachen umziehen und auf ein weiters schönes Erlebnis, in der dominikanischen Republik, hoffen.
Ich gehe mich jetzt duschen und fertig machen, da ich mich gleich mit Lars auf den Weg nach Santiago mache. Euch allen ein wunderschönes Wochenende!
Eure Monika, der es gut geht :)
Sonntag, 8. April 2012
Adios Semana Santa, adios
Buenas dias an Alle da draußen :)
Die Tage vergehen wie im Flug und jetzt ist meine Mutter schon seit zwei Wochen weg. Es waren wunderschöne Tage und wir alle haben sie sehr genossen. Leider kann ich jetzt noch keine Bilder hochladen, da sie alle nicht mit meiner Kamera gemacht wurden. Generell bin ich eher etwas fotofaul, und der Austausch der Fotos mit den anderen Freiwilligen hat meinerseits auch noch nicht stattgefunden, aber vielleicht bald.
Jedenfalls freue ich mich, dass meine Familie die Möglichkeit hatte, mein neues Leben hier mit allem Drum und Dran kennen zu lernen. Auch wenn es natürlich nicht immer positiv war, denn, dass die Dominikanische Republik nicht nur aus Palmen, Strand und Meer besteht, wurde eben bei der viert-tägigen Reise nach Salcedo und Umgebung mehr als deutlich.
Dennoch waren alle glücklich und gebräunt und der Trennungsschmerz war in jedem Fall erträglicher als noch vor sieben Monaten. Und jetzt sind es noch 18 Wochen bis ich wieder zurück in Deutschland bin :)
Eine Woche darauf begann hier die sogenannte Semana Santa. Ostern wird hier zwar auch gefeiert (Kirchengang und Prozessionen zum Beispiel) aber die meisten Familien (bzw. die, die es sich leisten können) fahren in dieser Woche für ein Paar Tage an den Strand oder Fluss um zu baden und zu entspannen.
Lars und ich machten uns auch auf den Weg und zwar um den Südwesten des Landes zu erkunden. Genau genommen: Barahona, Paraiso und Los Patos. Alle Orte an einer wunderschönen, teilweise steilen Küstenstraße gelegen mit traumhaften Ausblick auf das Karibischen Meer. Eine interessante, aber auch ärmere Gegend, in der man auch die Vegetationsunterschiede zum Norden hin deutlich erkennen kann. Die Landschaft ist trockener, staubiger und unfruchtbarer als bei uns in der nördlichen Region des Landes. Leider ist das karibische Meer an der Ecke, in der wir waren, zum Schwimmen weniger geeignet, da eine starke Unterströmung besteht und der Strand aus Kieselsteinen besteht. Aber wundervoll anzusehen :)
Die Tage vergehen wie im Flug und jetzt ist meine Mutter schon seit zwei Wochen weg. Es waren wunderschöne Tage und wir alle haben sie sehr genossen. Leider kann ich jetzt noch keine Bilder hochladen, da sie alle nicht mit meiner Kamera gemacht wurden. Generell bin ich eher etwas fotofaul, und der Austausch der Fotos mit den anderen Freiwilligen hat meinerseits auch noch nicht stattgefunden, aber vielleicht bald.
Jedenfalls freue ich mich, dass meine Familie die Möglichkeit hatte, mein neues Leben hier mit allem Drum und Dran kennen zu lernen. Auch wenn es natürlich nicht immer positiv war, denn, dass die Dominikanische Republik nicht nur aus Palmen, Strand und Meer besteht, wurde eben bei der viert-tägigen Reise nach Salcedo und Umgebung mehr als deutlich.
Dennoch waren alle glücklich und gebräunt und der Trennungsschmerz war in jedem Fall erträglicher als noch vor sieben Monaten. Und jetzt sind es noch 18 Wochen bis ich wieder zurück in Deutschland bin :)
Eine Woche darauf begann hier die sogenannte Semana Santa. Ostern wird hier zwar auch gefeiert (Kirchengang und Prozessionen zum Beispiel) aber die meisten Familien (bzw. die, die es sich leisten können) fahren in dieser Woche für ein Paar Tage an den Strand oder Fluss um zu baden und zu entspannen.
Lars und ich machten uns auch auf den Weg und zwar um den Südwesten des Landes zu erkunden. Genau genommen: Barahona, Paraiso und Los Patos. Alle Orte an einer wunderschönen, teilweise steilen Küstenstraße gelegen mit traumhaften Ausblick auf das Karibischen Meer. Eine interessante, aber auch ärmere Gegend, in der man auch die Vegetationsunterschiede zum Norden hin deutlich erkennen kann. Die Landschaft ist trockener, staubiger und unfruchtbarer als bei uns in der nördlichen Region des Landes. Leider ist das karibische Meer an der Ecke, in der wir waren, zum Schwimmen weniger geeignet, da eine starke Unterströmung besteht und der Strand aus Kieselsteinen besteht. Aber wundervoll anzusehen :)
Dienstag, 13. März 2012
Besuch!
Es ist endlich soweit :) Morgen mache ich mich auf den Weg nach Puerto Plata und werde dort meine Mama und meine Tante aus Polen in Empfang nehmen! Alle sind sichtlich aufgeregt und meine Gastschwester meint, dass mir seit Tagen im Gesicht anzusehen sei, dass ich Besuch bekomme - und dazu noch so schönen!
Ich werde bis Samstag im Hotel in Puerto Plata bleiben und am Sonntag reisen wir dann gemeinsam runter Richtung Salcedo. Zuerst steht ein Besuch unserer Freunde in Villa Tapia an und am nächsten Tag wird dann meine Schule, meine Gastfamilie und ganz Salcedo erkundigt und kennengelernt. Die Hauptstadt "Santo Domingo" wird am darauf folgendem Tag besichtigt und am Mittwoch geht es dann auch schon wieder zurück in die Hotelanlage.
So richtig begreifen, tue ich es selbt noch nicht, dass wenn ich mich gleich schlafen legen werde und am nächsten morgen aufwache, ich losfahre um meine Familie abzuholen.
Die Aufregung und Freude steigen jetzt grade, wenn ich es mir genau vor Augen führe allerdings enorm! Eben wurde im Dunkeln noch fix gewaschen und dank intigriertem Trockner mehr oder wenig sogar trocken. Eingepackt wird der Rest dann morgen früh.
Drückt mir die Daumen, dass alles so verläuft, dass sowohl ich und meine Mama uns glücklich am Flughafen sehen werden.
Aller liebste Grüße,
ich war selten so glücklich :)
Ich werde bis Samstag im Hotel in Puerto Plata bleiben und am Sonntag reisen wir dann gemeinsam runter Richtung Salcedo. Zuerst steht ein Besuch unserer Freunde in Villa Tapia an und am nächsten Tag wird dann meine Schule, meine Gastfamilie und ganz Salcedo erkundigt und kennengelernt. Die Hauptstadt "Santo Domingo" wird am darauf folgendem Tag besichtigt und am Mittwoch geht es dann auch schon wieder zurück in die Hotelanlage.
So richtig begreifen, tue ich es selbt noch nicht, dass wenn ich mich gleich schlafen legen werde und am nächsten morgen aufwache, ich losfahre um meine Familie abzuholen.
Die Aufregung und Freude steigen jetzt grade, wenn ich es mir genau vor Augen führe allerdings enorm! Eben wurde im Dunkeln noch fix gewaschen und dank intigriertem Trockner mehr oder wenig sogar trocken. Eingepackt wird der Rest dann morgen früh.
Drückt mir die Daumen, dass alles so verläuft, dass sowohl ich und meine Mama uns glücklich am Flughafen sehen werden.
Aller liebste Grüße,
ich war selten so glücklich :)
Mittwoch, 7. März 2012
Am frühen Morgen
Mittwoch morgen, heißt bis Dienstag sind es nur noch 6 Tage. 6 Tage, die ich noch geduldig auf meine liebste Mutter warten muss. Wie ich mich freue :)
Jetzt ist offiziell ein halbes Jahr rum (seit dem 5. März), mal schauen was der Rest der Zeit noch großartiges bringen wird.
Mein Geburtstagswochenende war, wie schon von vornerein gesagt, etwas anstrengend da ich mich wirklich nicht gut gefühlt habe, aber unbedingt weg wollte. Die Diagnose vom Arzt war wie erwartet und ich habe kurz drüber nachgedacht ob ich nicht einfach zu Hause bleibe aber nein. Ich hatte mich so drauf gefreut und wollte es dann auch durchziehen. So sind wir nach Cabarete gefahren, aber leider aufgrund meiner Krankheit, nicht surfen gegangen. Aber man kann sich ja auch so gut die Zeit vertreiben und es war trotzalledem ein sehr schöner Geburtstag (mit einem Traumgeschenk!), aber vor allem wenn man weiß, dass viele wichtige Leute an einen denken, auch wenn man tausende Kilometer weg ist. Danke dafür noch mal an meine Liebsten :)
Jetzt ist offiziell ein halbes Jahr rum (seit dem 5. März), mal schauen was der Rest der Zeit noch großartiges bringen wird.
Mein Geburtstagswochenende war, wie schon von vornerein gesagt, etwas anstrengend da ich mich wirklich nicht gut gefühlt habe, aber unbedingt weg wollte. Die Diagnose vom Arzt war wie erwartet und ich habe kurz drüber nachgedacht ob ich nicht einfach zu Hause bleibe aber nein. Ich hatte mich so drauf gefreut und wollte es dann auch durchziehen. So sind wir nach Cabarete gefahren, aber leider aufgrund meiner Krankheit, nicht surfen gegangen. Aber man kann sich ja auch so gut die Zeit vertreiben und es war trotzalledem ein sehr schöner Geburtstag (mit einem Traumgeschenk!), aber vor allem wenn man weiß, dass viele wichtige Leute an einen denken, auch wenn man tausende Kilometer weg ist. Danke dafür noch mal an meine Liebsten :)
| an meinem Geburtstagsabend |
Freitag, 2. März 2012
Vorfreude ?!
Hallo an Alle ! Ich breche morgen nach Cabarete auf, um dort meinen Geburtstag zu feiern. Die Freude war und ist immer noch riesig, aber dennoch ein wenig getrübt, denn....korrekt ich habe wieder, einen quasi Streichelzoo im Bauch. Vor zwei Wochen nahm ich zum 2. Mal Antibiotika und hatte gehofft, dass der Dreck endlich weg sei, aber nö.
Das fiese daran ist, mir ging es nach der Behandlung gut und ich hatte wieder Appetit und alles, aber es ist wiedergekommen.
Jetzt fahre ich morgen bevor wir aufbrechen nocheinmal zum Arzt und gucke was er mir sagen/verschreiben wird. Und obwohl ich wie eine Blöde, dominikanische, hauseigene, Mixturen trinke, wird es nicht besser :( meine Gastmutter zweifelt mittlerweile an der Kompetenz der Laboratorien, in denen ich immer die Proben mache, aber was solls, mehr als zum Arzt rennen, kann ich nicht machen.
Jetzt muss ich auch langsam los, aber zum Abschluss noch ein Paar Bilder von Dezember als ich meinen Vater in Punta Cana besuchen war. Denn die Dominikanische Republik hat auch schöne Seiten :)
Das fiese daran ist, mir ging es nach der Behandlung gut und ich hatte wieder Appetit und alles, aber es ist wiedergekommen.
Jetzt fahre ich morgen bevor wir aufbrechen nocheinmal zum Arzt und gucke was er mir sagen/verschreiben wird. Und obwohl ich wie eine Blöde, dominikanische, hauseigene, Mixturen trinke, wird es nicht besser :( meine Gastmutter zweifelt mittlerweile an der Kompetenz der Laboratorien, in denen ich immer die Proben mache, aber was solls, mehr als zum Arzt rennen, kann ich nicht machen.
Jetzt muss ich auch langsam los, aber zum Abschluss noch ein Paar Bilder von Dezember als ich meinen Vater in Punta Cana besuchen war. Denn die Dominikanische Republik hat auch schöne Seiten :)
Dienstag, 28. Februar 2012
Carnaval
Ein Paar Eindrücke vom Karneval in der Dominikanischen Republik:
Leider habe ich es nicht geschafft alle Fotos hochzuladen, aber es wird mir in den kommenden Tagen bestimmt gelingen. Viel Spaß :)
| Der Verlobte meiner Schwester, ich und meine Gastschwester |
| Links von mir |
| Rechts von mir |
Sonntag, 26. Februar 2012
Samstagabend
Es geht so schnell!
Nächste Woche um diese Zeit habe ich Geburtstag!
Darauf freue ich mich schon sehr, denn es geht wieder an den Strand! Und noch besser, es wird gesurft! :)
Vor zwei Wochen durfte ich zum ersten Mal auf einem Brett stehen und zur Überraschung aller, hat es sogar ausgesprochen gut geklappt und ich habe, neben Hochsprung, meinen neuen Lieblingsport entdeckt. Nein aber, es hat mir wirklich riesig Spaß gemacht. Auch wenn ich danach einen starken Sonnenbrand im Gesicht hatte, weil man natürlich vergessen hatte sich einzucremen und mir jeder Muskel weh tat, aber das wars wert!
Inga verlässt uns einen Tag vor meinem Geburtstag, da sie nur ein halbes Jahr bleibt und dann sind wir nur noch zu viert. Wir sind alle ein wenig traurig, vor allem weil wir wissen, welch leckere frische Marmeladenbrötchen sie zum Frühstück essen wird.
Bald gibt es wieder neue Bilder! Wir Freiwillige haben untereinander alle bisherigen Fotos ausgetauscht und deswegen besitze ich neues Material. Meine Kamera hatte ich seit längerer Zeit nicht mehr in den Händen..aber ihr könnt bei Lars auf seinem Blog unter Bilder gucken - er hat nämlich schon die Fotos aus dem Armenviertel hochgeladen..
Morgen wird noch mal Karneval gefeiert, wie jeden Sonntag und das Beste: Am Montag ist Feiertag. Man weiß nicht genau warum, aber die Dominikaner nutzen jeden möglichen wichtigen Tag um ihn zu zelebrieren und sich freizunehmen.
Was gibt es noch so zu erzählen? Ich sitze gerade am Küchentisch mit meiner Gastmutter, sie am nähen und ich am schreiben und im Hintergrund läuft der Fernseher mit angenehmer,dominikanischer Dudelmusik. Meine Gastschwester ist vorhin mit ihrem Verlobten Ausgegangen, die beiden mag ich wirklich sehr, sehr gern.
Ansonsten, musste ich leider auch zu spüren bekommen, wie es ist, wenn ein heiß ersehntes Packet nicht ankommt :( aber das tollste überhaupt:
IN 2 WOCHEN KOMMEN MEINE MAMA UND MEINE TANTE!!!!
Es dauert jetzt wirklich nicht mehr lange und an dieser Stelle,
hasta pronto!
Nächste Woche um diese Zeit habe ich Geburtstag!
Darauf freue ich mich schon sehr, denn es geht wieder an den Strand! Und noch besser, es wird gesurft! :)
Vor zwei Wochen durfte ich zum ersten Mal auf einem Brett stehen und zur Überraschung aller, hat es sogar ausgesprochen gut geklappt und ich habe, neben Hochsprung, meinen neuen Lieblingsport entdeckt. Nein aber, es hat mir wirklich riesig Spaß gemacht. Auch wenn ich danach einen starken Sonnenbrand im Gesicht hatte, weil man natürlich vergessen hatte sich einzucremen und mir jeder Muskel weh tat, aber das wars wert!
Inga verlässt uns einen Tag vor meinem Geburtstag, da sie nur ein halbes Jahr bleibt und dann sind wir nur noch zu viert. Wir sind alle ein wenig traurig, vor allem weil wir wissen, welch leckere frische Marmeladenbrötchen sie zum Frühstück essen wird.
Bald gibt es wieder neue Bilder! Wir Freiwillige haben untereinander alle bisherigen Fotos ausgetauscht und deswegen besitze ich neues Material. Meine Kamera hatte ich seit längerer Zeit nicht mehr in den Händen..aber ihr könnt bei Lars auf seinem Blog unter Bilder gucken - er hat nämlich schon die Fotos aus dem Armenviertel hochgeladen..
Morgen wird noch mal Karneval gefeiert, wie jeden Sonntag und das Beste: Am Montag ist Feiertag. Man weiß nicht genau warum, aber die Dominikaner nutzen jeden möglichen wichtigen Tag um ihn zu zelebrieren und sich freizunehmen.
Was gibt es noch so zu erzählen? Ich sitze gerade am Küchentisch mit meiner Gastmutter, sie am nähen und ich am schreiben und im Hintergrund läuft der Fernseher mit angenehmer,dominikanischer Dudelmusik. Meine Gastschwester ist vorhin mit ihrem Verlobten Ausgegangen, die beiden mag ich wirklich sehr, sehr gern.
Ansonsten, musste ich leider auch zu spüren bekommen, wie es ist, wenn ein heiß ersehntes Packet nicht ankommt :( aber das tollste überhaupt:
IN 2 WOCHEN KOMMEN MEINE MAMA UND MEINE TANTE!!!!
Es dauert jetzt wirklich nicht mehr lange und an dieser Stelle,
hasta pronto!
Mittwoch, 22. Februar 2012
lalala
Da ich jetzt endlich normales Internet habe, werde ich auch wieder häufig etwas von mir hören lassen :)
Die letzten fünf Tage waren wir Freiwillige auf unserem Zwischenseminar und haben über die Zeit ihr auf der Insel gesprochen. Für 3 Leute ein Seminar zu organisieren ist wirklich ein wenig albern aber es war sehr schön und musste durchgeführt werden.
Am Sonntag waren wir noch einmal am Strand. Lisa und Lars waren so wild aufs Meer, dass der eine eine nach wenigen Minuten im Meer eine offene Nase hatte und die andere den Kopf regelrecht im Sand versenkt hat. Aber es war ein sehr schöner und abwechslungsreicher Nachmittag zu den vorigen Seminartagen und es tat gut bei der Hitze ein wenig Abkühlung zu bekommen.
Bei meiner Arbeit sieht es im Moment ein wenig karg aus, denn es kommen nur noch sehr wenige Kinder und ich habe nicht wirklich etwas zu tun. Aber eine eventuelle neue Arbeitesstelle ist in Aussicht und über die werde ich jetzt gleich ein wenig nachdenken, in der Boneisdiele, wo sonst.
Und danach gucken wir uns die Armenviertel von Salcedo an, man hat ja sonst nichts zu tun an einem freien Nachmittag :)
Die letzten fünf Tage waren wir Freiwillige auf unserem Zwischenseminar und haben über die Zeit ihr auf der Insel gesprochen. Für 3 Leute ein Seminar zu organisieren ist wirklich ein wenig albern aber es war sehr schön und musste durchgeführt werden.
Am Sonntag waren wir noch einmal am Strand. Lisa und Lars waren so wild aufs Meer, dass der eine eine nach wenigen Minuten im Meer eine offene Nase hatte und die andere den Kopf regelrecht im Sand versenkt hat. Aber es war ein sehr schöner und abwechslungsreicher Nachmittag zu den vorigen Seminartagen und es tat gut bei der Hitze ein wenig Abkühlung zu bekommen.
Bei meiner Arbeit sieht es im Moment ein wenig karg aus, denn es kommen nur noch sehr wenige Kinder und ich habe nicht wirklich etwas zu tun. Aber eine eventuelle neue Arbeitesstelle ist in Aussicht und über die werde ich jetzt gleich ein wenig nachdenken, in der Boneisdiele, wo sonst.
Und danach gucken wir uns die Armenviertel von Salcedo an, man hat ja sonst nichts zu tun an einem freien Nachmittag :)
Donnerstag, 9. Februar 2012
Endlich!
Seit Anfang Dezember ist unglaublich viel passiert. Zu allererst habe ich meine Familie gewechselt. Allerdings weiß ich nicht, wie viel ich hier darüber schreiben kann. Ich habe lange darüber nachgedacht, ob es angemessen ist zu Wechseln, ob meine Gründe schwerwiegend genug sind und ob es überhaupt gerechtfertigt ist.
Auf der einen Seite habe ich mich für so ein Jahr entschieden und muss eben mit anderen Gewohnheiten und Bedingungen zurechtkommen, auf der anderen Seite haben mir die Ratten in der Küche, im Nebenzimmer, in meinem Kleiderschrank (und die eher nicht verständnisvolle Reaktion meiner Gastfamilie) den Rest gegeben. Allein an meine Gesundheit denkend, wollte ich so nicht ein ganzes Jahr weiterleben.
Nach anderthalb Wochen Notunterkunft (als mir an dem besagten Abend eine Ratte aus meinem Schrank entgegen sprang, habe ich am nächsten Morgen das Nötigste gepackt und bin erstmal bei Lisa eingezogen), fand sich auch endlich eine neue Gastfamilie für mich.
Diese besteht offiziell aus einer Gastmutter, Gastvater, Gastschwester (30 J.) und Gastbruder (26 J.)
Der Bruder ist ausgezogen, kommt aber jeden zweiten Tag vorbei und meine Gastschwester wohnt noch zu Hause. Ich sagte offiziell, denn dann gibt es noch die Freundin des Bruders, die drei Kinder (3, 7, und 10 J.) hat und die im Prinzip auch bei uns wohnen weil ihr „Haus“ kein richtiges Dach hat und die Bedingungen allgemein eher miserabel sind.
Mir ist aufgefallen, dass es um mich herum sehr viele von solchen „Wohngemeinschaften“ gibt. Bei Lars, lebt zum Beispiel die Cousine im Haus, weil es näher an der Universität ist oder bei Lisa ein sogenannter „Lolo“, dessen Familienzugehörigkeit zu Lisas Gastmutter ich jetzt leider vergessen habe, aber ihr Sohn ist es nicht!
Und ab und an komme ich nach Hause und es schläft ein Ein-Monate alter Säugling auf meinem Bett, und es wird spätabends irgendwann erst abgeholt.
Dass bei den Dominikanern die Haustüren quasi immer, im wahrsten Sinne des Wortes, offen stehen, sorgt auch dafür, dass Leute im fliegenden Wechsel kommen und gehen und man eigentlich nie alleine ist. Natürlich ist es von Familie zu Familie noch mal unterschiedlich stark aber im Grunde läuft es so ab.
Zu meinem Gastfamilienwechselerlebnis kann ich, nach jetzt mittlerweile knapp zwei Monaten sagen, dass ich froh bin den Schritt durchgezogen zu haben und ich mich in meiner neuen Familie sehr, sehr wohl fühle.
Einige Tage nachdem ich in meiner neuen Familie eingezogen bin, musste ich diese für 6 Tage auch schon wieder verlassen. Ich bin meinen Vater in Punta Cana, am quasi anderen Ende der Insel, besuchen gefahren. In einem exklusiven All-inklusive Resort konnte ich das ganze Hin und Her der letzten Wochen vergessen, entspannen und mir den Bauch mit Köstlichkeiten vollschlagen.
Dass ich jemals Kräuterquark oder Gauda als Köstlichkeiten bezeichnen würde, hätte ich vor dem Jahr auch nicht für möglich gehalten. Jedenfalls habe ich dort die Weihnachtstage verbracht und bin am 2. Weihnachtstag wieder zurück nach Salcedo gefahren.
Nach 7 Stunden Busfahrt ging es am nächsten Tag direkt weiter auf die Halbinsel Samana.
Wir Freiwilligen (das sind Lisa, Inga, Sebastian, Dori, Theresa, Lars und ich) hatten uns dort einen Urlaub mit drei Zwischenstationen organisiert und auf der letztens Station noch mehr Freiwillige getroffen und gemeinsam Silvester gefeiert. Insgesamt waren wir, ich meine, 6 Tage unterwegs und haben so einiges an Eindrücken mitgenommen aber auch 5 Paar Socken und 2 Paar Schuhe verloren. Es wurde beispielsweise auf Pferden durch, ja ich nenne es Dschungel, geritten, eine Höhle mit Fledermäusen besichtigt, steile Abhänge rauf- und runtergewandert um Traumstrande zu sehen, unter einem 40 Meterhohen Wasserfall durchgeschwommen und quasi Schlammlawinen runtergerutscht.
Dass Silvester in Las Terrenas mein spezielles Highlight war, muss an dieser Stelle noch einmal erwähnt werden und ich denke Inga und Lars sehen dies genauso.
Nach diesem Traumurlaub hatten wir noch zwei Tage in Salcedo in denen gewaschen und ausgeruht wurde, bis wir üblichen fünf Freiwilligen erneut aufbrachen.
Ein, durch die Oficina Tecnica organisierter Aufstieg, auf die in meinem Blog schon einmal erwähnten Reservas Salcedoa stand bevor.
Es gibt nicht viel, was ich in der DomRep bisher bereue, oder wo ich sagen würde, hätte ich das besser nicht gemacht, aber diese zwei Tage in dem Gebirge gehören definitiv dazu! Geplant war, dass wir zwei Nächte oben auf dem Gipfel quasi in einer für die, ich nenne es mal Förster, ausgelegte Hütte übernachteten und tagsüber Fauna und Flora erkunden. (Es bestand sogar die Möglichkeit noch eine weitere Nacht zu bleiben, wenn wir gewollt hätten).
Bei strömendem Regen wurde losmarschiert. Allerspätestens, nachdem wir einen Abschnitt im Gebirge überqueren mussten, der völlig geflutet war, (und dies war noch relativ am Anfang der 2 Stunden Wanderung) waren wirklich alle bis auf die Knochen nass.
Es regnete, es war ausgesprochen windig und ich muss mich jetzt einfach mal so ausdrücken, alle hatten keinen Bock mehr. Aber es wurde, wie auch anders, auf die Zähne gebissen und weitermarschiert. Dass sich die Gruppe nach ca. 45 Minuten aufgespaltet hatte und ich zu der hinteren Hälfte gehörte, ist, denke ich mal, nicht verwunderlich. Da unser Führer wahrscheinlich (zurrecht!) langsam die Hoffnung in unseren Augen schwinden sah, schickte er von oben einen Esel runter. Diese dienen den Menschen in der DomRep generell als Transportmittel und eben auch dort in dem unebenen Gebirge. So durfte ich einige Zeit auf dem Rücken eines Esels verweilen, bis sich eine gewisse Person lautstark anfing zu beschweren, dass sie auch mal reiten wolle, dann aber kleinlaut eingestehen musste, dass dies nicht zu ihren Fähigkeiten gehörte und der Esel kurz davor stand die Person abzuwerfen.
Irgendwann kamen wir dann auch endlich oben an und ich will es hier gar nicht weiter ausführen, in welchem ekelhaften und durchgefrorenen Zustand wir uns alle befanden und dann aber auf jeden fall eine Nacht dort verbringen mussten. Am nächsten Nachmittag wieder zu Hause, sah die Welt dann schon wieder um einiges besser aus.
Ich hoffe ich konnte das Verpasste einigermaßen aufholen und werde, da ich jetzt endlich wieder Internet in meinem Zimmer habe, auch wieder regelmäßiger schreiben!
Allerliebste Grüße, bald ist ein halbes Jahr rum!
Auf der einen Seite habe ich mich für so ein Jahr entschieden und muss eben mit anderen Gewohnheiten und Bedingungen zurechtkommen, auf der anderen Seite haben mir die Ratten in der Küche, im Nebenzimmer, in meinem Kleiderschrank (und die eher nicht verständnisvolle Reaktion meiner Gastfamilie) den Rest gegeben. Allein an meine Gesundheit denkend, wollte ich so nicht ein ganzes Jahr weiterleben.
Nach anderthalb Wochen Notunterkunft (als mir an dem besagten Abend eine Ratte aus meinem Schrank entgegen sprang, habe ich am nächsten Morgen das Nötigste gepackt und bin erstmal bei Lisa eingezogen), fand sich auch endlich eine neue Gastfamilie für mich.
Diese besteht offiziell aus einer Gastmutter, Gastvater, Gastschwester (30 J.) und Gastbruder (26 J.)
Der Bruder ist ausgezogen, kommt aber jeden zweiten Tag vorbei und meine Gastschwester wohnt noch zu Hause. Ich sagte offiziell, denn dann gibt es noch die Freundin des Bruders, die drei Kinder (3, 7, und 10 J.) hat und die im Prinzip auch bei uns wohnen weil ihr „Haus“ kein richtiges Dach hat und die Bedingungen allgemein eher miserabel sind.
Mir ist aufgefallen, dass es um mich herum sehr viele von solchen „Wohngemeinschaften“ gibt. Bei Lars, lebt zum Beispiel die Cousine im Haus, weil es näher an der Universität ist oder bei Lisa ein sogenannter „Lolo“, dessen Familienzugehörigkeit zu Lisas Gastmutter ich jetzt leider vergessen habe, aber ihr Sohn ist es nicht!
Und ab und an komme ich nach Hause und es schläft ein Ein-Monate alter Säugling auf meinem Bett, und es wird spätabends irgendwann erst abgeholt.
Dass bei den Dominikanern die Haustüren quasi immer, im wahrsten Sinne des Wortes, offen stehen, sorgt auch dafür, dass Leute im fliegenden Wechsel kommen und gehen und man eigentlich nie alleine ist. Natürlich ist es von Familie zu Familie noch mal unterschiedlich stark aber im Grunde läuft es so ab.
Zu meinem Gastfamilienwechselerlebnis kann ich, nach jetzt mittlerweile knapp zwei Monaten sagen, dass ich froh bin den Schritt durchgezogen zu haben und ich mich in meiner neuen Familie sehr, sehr wohl fühle.
Einige Tage nachdem ich in meiner neuen Familie eingezogen bin, musste ich diese für 6 Tage auch schon wieder verlassen. Ich bin meinen Vater in Punta Cana, am quasi anderen Ende der Insel, besuchen gefahren. In einem exklusiven All-inklusive Resort konnte ich das ganze Hin und Her der letzten Wochen vergessen, entspannen und mir den Bauch mit Köstlichkeiten vollschlagen.
Dass ich jemals Kräuterquark oder Gauda als Köstlichkeiten bezeichnen würde, hätte ich vor dem Jahr auch nicht für möglich gehalten. Jedenfalls habe ich dort die Weihnachtstage verbracht und bin am 2. Weihnachtstag wieder zurück nach Salcedo gefahren.
Nach 7 Stunden Busfahrt ging es am nächsten Tag direkt weiter auf die Halbinsel Samana.
Wir Freiwilligen (das sind Lisa, Inga, Sebastian, Dori, Theresa, Lars und ich) hatten uns dort einen Urlaub mit drei Zwischenstationen organisiert und auf der letztens Station noch mehr Freiwillige getroffen und gemeinsam Silvester gefeiert. Insgesamt waren wir, ich meine, 6 Tage unterwegs und haben so einiges an Eindrücken mitgenommen aber auch 5 Paar Socken und 2 Paar Schuhe verloren. Es wurde beispielsweise auf Pferden durch, ja ich nenne es Dschungel, geritten, eine Höhle mit Fledermäusen besichtigt, steile Abhänge rauf- und runtergewandert um Traumstrande zu sehen, unter einem 40 Meterhohen Wasserfall durchgeschwommen und quasi Schlammlawinen runtergerutscht.
Dass Silvester in Las Terrenas mein spezielles Highlight war, muss an dieser Stelle noch einmal erwähnt werden und ich denke Inga und Lars sehen dies genauso.
Nach diesem Traumurlaub hatten wir noch zwei Tage in Salcedo in denen gewaschen und ausgeruht wurde, bis wir üblichen fünf Freiwilligen erneut aufbrachen.
Ein, durch die Oficina Tecnica organisierter Aufstieg, auf die in meinem Blog schon einmal erwähnten Reservas Salcedoa stand bevor.
Es gibt nicht viel, was ich in der DomRep bisher bereue, oder wo ich sagen würde, hätte ich das besser nicht gemacht, aber diese zwei Tage in dem Gebirge gehören definitiv dazu! Geplant war, dass wir zwei Nächte oben auf dem Gipfel quasi in einer für die, ich nenne es mal Förster, ausgelegte Hütte übernachteten und tagsüber Fauna und Flora erkunden. (Es bestand sogar die Möglichkeit noch eine weitere Nacht zu bleiben, wenn wir gewollt hätten).
Bei strömendem Regen wurde losmarschiert. Allerspätestens, nachdem wir einen Abschnitt im Gebirge überqueren mussten, der völlig geflutet war, (und dies war noch relativ am Anfang der 2 Stunden Wanderung) waren wirklich alle bis auf die Knochen nass.
Es regnete, es war ausgesprochen windig und ich muss mich jetzt einfach mal so ausdrücken, alle hatten keinen Bock mehr. Aber es wurde, wie auch anders, auf die Zähne gebissen und weitermarschiert. Dass sich die Gruppe nach ca. 45 Minuten aufgespaltet hatte und ich zu der hinteren Hälfte gehörte, ist, denke ich mal, nicht verwunderlich. Da unser Führer wahrscheinlich (zurrecht!) langsam die Hoffnung in unseren Augen schwinden sah, schickte er von oben einen Esel runter. Diese dienen den Menschen in der DomRep generell als Transportmittel und eben auch dort in dem unebenen Gebirge. So durfte ich einige Zeit auf dem Rücken eines Esels verweilen, bis sich eine gewisse Person lautstark anfing zu beschweren, dass sie auch mal reiten wolle, dann aber kleinlaut eingestehen musste, dass dies nicht zu ihren Fähigkeiten gehörte und der Esel kurz davor stand die Person abzuwerfen.
Irgendwann kamen wir dann auch endlich oben an und ich will es hier gar nicht weiter ausführen, in welchem ekelhaften und durchgefrorenen Zustand wir uns alle befanden und dann aber auf jeden fall eine Nacht dort verbringen mussten. Am nächsten Nachmittag wieder zu Hause, sah die Welt dann schon wieder um einiges besser aus.
Nach anderthalb Wochen, um genau zu sein am 16.01.12 brach ich dann endlich nach Mexico auf. Ich konnte meine geliebte Anne, die sich zu dieser Zeit dort aufhielt, besuchen kommen. Am 16.01.12 um 12:00 Uhr nachmittags von zu Hause aufgebrochen, konnte ich Anne am nächsten Tag gegen 13:00 Uhr nachmittags endlich in den Armen halten J Dann stand noch eine dreistündige Busfahrt von Tampico nach Mante bevor, die allerdings so schnell verging, da konstant von allem und jenem erzählt wurde. In Mante lebten wir gemeinsam bei einer Familie die Anne aus ihrem einjährigen Mexico-Aufenthalt vor 3 Jahren kannte und genossen es, dass wir uns wieder hatten. Die Familie war super und wir konnten alle Freiheiten genießen, solange das eben in Mexico zur Zeit möglich ist. Die Lage dort, allerdings eher im Norden des Landes, ist immer noch aufgrund der Mafia/Drogen/Gewalt- Konflikte kritisch und ich konnte leider nicht das Mante kennenlernen, welches Anne vor drei Jahren kennenlernen durfte. Dies war jedoch halb so schlimm, denn auch unter den Umständen, hatten Anne und ich eine unvergessliche Woche (allein der Aspekt, dass wir uns am anderen Ende der Welt wiedersahen, war überwältigend) und mit der lieben Pudeldame Regina noch umso mehr.
Ich hoffe ich konnte das Verpasste einigermaßen aufholen und werde, da ich jetzt endlich wieder Internet in meinem Zimmer habe, auch wieder regelmäßiger schreiben!
Allerliebste Grüße, bald ist ein halbes Jahr rum!
Donnerstag, 1. Dezember 2011
Carmen's Geburtstag
Heute ist unter anderem auch der Geburtstag meiner Chefin Carmen gewesen.
Dies wurde vormittags mit Muffins und Saft gefeiert und zur Einstimmung erstmal ein Video, welches Carmen und Rafael beim Merengue tanzen zeigt:
(im Hintergrund schreit Erick, weil er auch aufs Video wollte)
| die glückliche Carmen |
| vl. Esperanza, die Bande, Carmen, Jorge, Paula |
| und noch einmal vl. Esperanza, Paula, Yesenia und Carmen |
| Die Jungs und Juanny das taubstumme Mädchen |
| die Bande auf dem Weg durch die Tür.. |
| Jorge verhindert dies |
| wir buchstabieren den Namen "Carmen" |
gs
1. Dezember
"Mein Adventskalender hängt an der Küchenwand, hat 24 Türchen
ich bin ja so gespannt.
Was ist nur dahinter? Vielleicht ne Schokonuss,
ich öffne jetzt ein Türchen, weil ich es wissen muss.
Doch ich muss warten, ganz einfach warten..
ein einz'ges Türchen nur und dann gleich wieder warten.."
mein persönliches lieblings Weihnachtskinderlied. Der ein oder andere kann sich vielleicht sogar noch an die Melodie erinnern :)
Hier habe ich allerdings keinen Adventskalender, aber komischer Weise fehlt er mir auch nicht.
Nach einem kleinen, für uns ofiziellen, 3-Monatstief geht es mir mittlerweile auch wieder besser und ich freue mich sehr auf alles was diesen Monat noch passieren wird. Dazu bald mehr. :)
Kann man euch allen jetzt schon Frohe Weihnachten wünschen?
Jedenfalls tue ich es!
Allerliebste Grüße,
eure Monika (die gerade sogar im Pullover auf ihrem Bett sitzt, da es sowohl morgens und abends doch ein wenig frisch wird)
ich bin ja so gespannt.
Was ist nur dahinter? Vielleicht ne Schokonuss,
ich öffne jetzt ein Türchen, weil ich es wissen muss.
Doch ich muss warten, ganz einfach warten..
ein einz'ges Türchen nur und dann gleich wieder warten.."
mein persönliches lieblings Weihnachtskinderlied. Der ein oder andere kann sich vielleicht sogar noch an die Melodie erinnern :)
Hier habe ich allerdings keinen Adventskalender, aber komischer Weise fehlt er mir auch nicht.
Nach einem kleinen, für uns ofiziellen, 3-Monatstief geht es mir mittlerweile auch wieder besser und ich freue mich sehr auf alles was diesen Monat noch passieren wird. Dazu bald mehr. :)
Kann man euch allen jetzt schon Frohe Weihnachten wünschen?
Jedenfalls tue ich es!
Allerliebste Grüße,
eure Monika (die gerade sogar im Pullover auf ihrem Bett sitzt, da es sowohl morgens und abends doch ein wenig frisch wird)
Dienstag, 22. November 2011
Bunte Mischung
Montag, 21. November 2011
Wir feierten Geburtstag!
| ein kleiner Teil der doch etlichen Gäste |
| v.l. Sebastian, Theresa, Stalin (korrekt), Inga, Kelvin, Sany und v.h. Super Mario wie er liebt und lebt |
| Lisa, Pelu und ich |
| der Kuchen |
| der Kuchen im Gesicht |
| der Kuchen auf der Kamera |
| der Kuchen überall |
| Rainier der Frechachs |
| Ericka und Melvin |
| und links das Geburtstagskind Lars |
Donnerstag, 17. November 2011
Welch Gaumenschmaus..
Gestern ist das allererste Päckchen, was meine liebste Mutter mir gesendet hat, wohlauf angekommen! Mit all den wichtigem Kram den man eben doch so benötigt. Wie unter anderem die Fenistilcreme die innerhalb zwei Monate, bis auf den letzten Rest, aufgebraucht wurde.
Und eine himmlische Packung Gummibärchen (mit Saft) und noch fantastischere Daim-Milkaschokolade !!
heute, einen Tag später, ist von Beidem leider nichts mehr übrig..
Aber es war ein Genuss, das sag ich euch! :)
Und eine himmlische Packung Gummibärchen (mit Saft) und noch fantastischere Daim-Milkaschokolade !!
heute, einen Tag später, ist von Beidem leider nichts mehr übrig..
Aber es war ein Genuss, das sag ich euch! :)
Montag, 14. November 2011
"Se que hay en tus ojos con solo mirar..."
Ein bisschen mehr als zwei Wochen sind vergangen und es ist wieder so Einiges passiert:
In der Arbeit werde ich nun mittlerweile mit Zitronen anstatt mit Steinen beworfen, aber nichts desto trotz gefällt es mir dort immer besser! So wurde ich zum Abendessen bei meiner Chefin, gemeinsam mit weiteren Profs eingeladen und das war wirklich ein sehr schöner Abend an dem man sich noch mal besser kennenlernte. Aber auch ein Mädchen aus der Nachmittagsgruppe ist mir mit der Zeit besonders ans Herz gewachsen und mit ihr zu arbeiten oder rumzualbern macht wirklich Spaß. Sie ist, meine ich 12 Jahre alt, und hat das Down-Syndrom. Letztens haben wir Bilder ausgemalt und dabei zusammen „Color esperanza“ gesungen. Ein Lied was wirklich schön klingt und gemeinsam mit den Taubstummen hier in der Schule eben auch auf Gebärdensprache einstudiert wird. Lisbeth und ich saßen dann im Raum, in dem fünf Taubstumme unterrichtet wurden und konnten lauthals rumgrölen, da es ja niemanden störte. Mein neuer, pinker Regenschirm diente als Mikrophon, worüber sich der ein oder andere doch wunderte, aber nachdem ich (ja so weit bin ich mittlerweile) auf Gebärdensprache erklären konnte, dass wir munter am singen sind, war der Unterrichtsstoff für die Taubstummen interessanter als wir Beide und der Regenschirm.
Ein weiterer schöner Tag war der zweite Ausflug nach Santo Domingo. Das erste Mal waren wir Freiwillige in der deutschen Botschaft eingeladen und dieser Besuch war ganz nebenbei auch schön aber auch sehr interessant, da wir nämlich etwas über die Dominikanische Republik im Allgemeinen und über das Auswärtige Amt erfahren haben.
Ein weiterer schöner Tag war der zweite Ausflug nach Santo Domingo. Das erste Mal waren wir Freiwillige in der deutschen Botschaft eingeladen und dieser Besuch war ganz nebenbei auch schön aber auch sehr interessant, da wir nämlich etwas über die Dominikanische Republik im Allgemeinen und über das Auswärtige Amt erfahren haben.
Jedenfalls stand an dem zweiten Mal folgender Punkt ganz oben auf meiner Prioritätsliste:
Der Besuch von IKEA in Santo Domingo.Es war wirklich ein traumhaftes Gefühl durch den Laden zu laufen, da er einfach original so aufgebaut ist wie in Deutschland. Also wenn mich das Heimweh wirklich einmal stark überkommen sollte, werde ich mich dorthin bewegen. Eingekauft wurde dann auch so Einiges, aber auf meine geliebten Billyregale musste ich leider verzichten, da der Transport unmöglich gewesen wäre. (Wobei meine Begleitung sie auch einfach hätte tragen können, aber da der Besuch im sogenannten „Gym“ noch nicht all zu oft betrieben wurde, musste ich die Regale wohl oder übel zurücklassen.)
Mein Computer hier im Zimmer steht auf zwei umgedrehten Bierkästen, also könnt ihr liebe Freunde euch jetzt die Frage selbst beantworten, weswegen ich Regale ect. benötige.
...
Grade sitze ich in meinem Zimmer und draußen geht es wieder rund. Für morgen ist „Huelga“ angekündigt und ich darf nicht zur Arbeit und da die Bekloppten nicht warten können, legen sie jetzt schon ordentlich los!
Jedenfalls schwelge ich noch in den Erinnerungen eines grandiosen Wochenendes. J
Lars hatte am Samstag Geburtstag und das wurde ausgiebig gefeiert.
Eingestimmt wurde am Freitagabend, da Lars für seine Familie hier kochen wollte und ich, dank meiner grandiosen Kochkünste wie jeder weiß, gebeten wurde mitzuhelfen – bzw. ich einfach eingeladen war, auch dabei sein konnte.
Lars konnte ja nicht ahnen, dass der am nächten Tag, auf seinen Wunsch geplante Ausflug mit den Freiwilligen nach Sosua, nicht der einzige Weg war, seinen Geburtstag zu feiern.
Ich organisierte still und heimlich mit der Hilfe von Annika (Eine ehemalige Freiwillige, die unter anderem auch in meiner Gastfamilie gewohnt, und auch in meiner Schule gearbeitet hat, und jetzt eben zu Besuch bei ihrem dominikanischen Freund hier ist.) eine Feier, die anfangs nicht geplant, aber im Endeffekt doch ziemlich, sagen wir mal, ordentlich (!!) gefeiert wurde. Mit viel Rum, lauter Musik, vielen Freunden, und einem tollen Geburtstagskuchen stimmten wir uns fröhlich in Lars’ Geburtstag ein J Vier Stunden später, so viel Schlaf war dann doch nötig, machten wir das sind Inga, Lisa, Lars, Sebastian, seine Freundin Theresa und ich uns auf den Weg nach „Sosua“. Eine Stadt der Dominikanischen Republik die (ich benutze mal dieselben Worte wie sie in einem anderen Blog stehen) bekannt für „billigen Tourismus und Prostitution“ ist. Wie jedes Land, hat dieses eben auch seine Schattenseiten und diese wollten wir auch mal gesehen haben. Wie sich im Endeffekt herausstellte, war der erwartete Anblick nicht ganz so arg, wie man zuvor mutmaßte, allerdings schon soweit genug, um das Klischee des „schmierigen Deutschen gemeinsam mit einer jungen Dominikanerin an der Bar sitzend“ zu bestätigen.
Der Strand und das Meer waren aber wie immer traumhaft und so hatten wir ein schönes und erlebnisreiches Wochenende, welches wirklich Wiederholungspotenzial hat! J
Noch eben ein Wort zum Sonntag:
Wir haben einen neuen Mitbewohner hier im Haus, bzw. in der Küche, bzw. auf dem Wasserkanister und zwar ein Fröschlein, welches nun jeden Abend dort sitzt und sich nicht im geringsten von irgendetwas aus der Ruhe bringen lässt. Nun, vielleicht durch die Löffelspitze, mit der ich es gestern Morgen versucht habe von dem Kanister zu entfernen, da ich Durst hatte. Es machte einmal „platsch“ und das gute Ding entspannte auf dem Boden weiter.Aber wir akzeptieren uns alle gegenseitig und von daher ist ein friedliches nebeneinander Herleben möglich. (Bei der Kakerlake die sich einmal in meinem Koffer verirrt hatte, war dies leider nicht möglich..)
Das wars von mir, bis bald !
Donnerstag, 27. Oktober 2011
"Es Weihnachtet sehr!" brummt Papa Bär
Gestern am 26.10.2011 hat hier in Salcedo offiziell die Weihnachtssession 2011 begonnen!!
Es wurden erste, buntleuchtende Lichterketten (wahlweise auch mit künstlichem Tannengestrüpp zur Deko), bei wohlgemerkten 30 Grad und strahlendem Sonnenschein, aufgehängt. Bei uns zu Hause stehen auf dem Wohnzimmertisch auch schon die ersten zwei Weihnachtskugeln (eine ist ein Gastgeschenk von mir mit dem Kölner Dom drinne :D)
Doch der Schein trügt, denn die sogenannte Nächstenliebe, die zur Weihnachtszeit ganz groß geschrieben wird, interessiert die Menschen hier nicht die Bohne.
Es ist seit einigen Tagen nämlich "Huelga" in Salcedo. Meint eine Art Streik der Menschen hier für mehr Wasser, Strom, Essen (unterm Strich für alles..) und naja es geht rund auf den Straßen.
Man hört die allseits beliebten "Bomba" rumfliegen und explodieren und ab und an wird rumgeschossen. Heute wurde auch allen Menschen nahegelegt nicht zur Arbeit zu gehen, woran ich Arbeitstier mich, wenn auch nur schwerenherzens, drangehalten habe.
Nein aber es ist wirklich ein komisches Gefühl zur eigenen Sicherheit lieber nicht aus dem Haus zu gehen, vorallem, da ich nicht richtig weiss wie es dort Vonstatten geht.
Am nächsten Tag sind aber Spuren der Wütungen zu erkennen, wie zum Beispiel große Steinbrocken die auf der Straße rumliegen, der Asphalt an einigen Stellen aufgebrochen ist (keine Ahnung wie die das hinbekommen!) und einige Brennspuren. Aber diese Huelgas kommen wohl öfter vor, bzw die Menschen hier sind diese Ausschreitungen gewohnt und wissen dementsprechend damit umzugehen.
Heute sitzen bei uns in der Wohnung nämliche etliche Famlienmitglieder verschiedenster Generationen die unmittelbar in der Nähe der Ausschreitungen wohnen und es dort eben doch gefährlich werden kann.
Mein Problem ist im Moment nur, dass ich meine Wäsche dringend waschen muss, dies aber nicht tun kann wenn die ganze Verwandtschaft daneben sitzt und ich grad nicht weiß in was für Klamotten ich mich morgen der Deutschen Botschaft präsentieren werde.
Korrekt, der Besuch in der Hauptstadt Santo Domingo steht und wir brechen morgen um 6:45 auf!
Das wird ein Spaß :)
Es wurden erste, buntleuchtende Lichterketten (wahlweise auch mit künstlichem Tannengestrüpp zur Deko), bei wohlgemerkten 30 Grad und strahlendem Sonnenschein, aufgehängt. Bei uns zu Hause stehen auf dem Wohnzimmertisch auch schon die ersten zwei Weihnachtskugeln (eine ist ein Gastgeschenk von mir mit dem Kölner Dom drinne :D)
Doch der Schein trügt, denn die sogenannte Nächstenliebe, die zur Weihnachtszeit ganz groß geschrieben wird, interessiert die Menschen hier nicht die Bohne.
Es ist seit einigen Tagen nämlich "Huelga" in Salcedo. Meint eine Art Streik der Menschen hier für mehr Wasser, Strom, Essen (unterm Strich für alles..) und naja es geht rund auf den Straßen.
Man hört die allseits beliebten "Bomba" rumfliegen und explodieren und ab und an wird rumgeschossen. Heute wurde auch allen Menschen nahegelegt nicht zur Arbeit zu gehen, woran ich Arbeitstier mich, wenn auch nur schwerenherzens, drangehalten habe.
Nein aber es ist wirklich ein komisches Gefühl zur eigenen Sicherheit lieber nicht aus dem Haus zu gehen, vorallem, da ich nicht richtig weiss wie es dort Vonstatten geht.
Am nächsten Tag sind aber Spuren der Wütungen zu erkennen, wie zum Beispiel große Steinbrocken die auf der Straße rumliegen, der Asphalt an einigen Stellen aufgebrochen ist (keine Ahnung wie die das hinbekommen!) und einige Brennspuren. Aber diese Huelgas kommen wohl öfter vor, bzw die Menschen hier sind diese Ausschreitungen gewohnt und wissen dementsprechend damit umzugehen.
Heute sitzen bei uns in der Wohnung nämliche etliche Famlienmitglieder verschiedenster Generationen die unmittelbar in der Nähe der Ausschreitungen wohnen und es dort eben doch gefährlich werden kann.
Mein Problem ist im Moment nur, dass ich meine Wäsche dringend waschen muss, dies aber nicht tun kann wenn die ganze Verwandtschaft daneben sitzt und ich grad nicht weiß in was für Klamotten ich mich morgen der Deutschen Botschaft präsentieren werde.
Korrekt, der Besuch in der Hauptstadt Santo Domingo steht und wir brechen morgen um 6:45 auf!
Das wird ein Spaß :)
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