Donnerstag, 1. Dezember 2011

Carmen's Geburtstag

Heute ist unter anderem auch der Geburtstag meiner Chefin Carmen gewesen.
Dies wurde vormittags mit Muffins und Saft gefeiert und zur Einstimmung erstmal ein Video, welches Carmen und Rafael beim Merengue tanzen zeigt:


(im Hintergrund schreit Erick, weil er auch aufs Video wollte)


die glückliche Carmen

vl. Esperanza, die Bande, Carmen, Jorge, Paula

und noch einmal vl. Esperanza, Paula, Yesenia und Carmen
Die Jungs und Juanny das taubstumme Mädchen


die Bande auf dem Weg durch die Tür..

Jorge verhindert dies

wir buchstabieren den Namen "Carmen"

nachmittags:



gs

1. Dezember

"Mein Adventskalender hängt an der Küchenwand, hat 24 Türchen
ich bin ja so gespannt.
Was ist nur dahinter? Vielleicht ne Schokonuss,
ich öffne jetzt ein Türchen, weil ich es wissen muss.
Doch ich muss warten, ganz einfach warten..
ein einz'ges Türchen nur und dann gleich wieder warten.."

mein persönliches lieblings Weihnachtskinderlied. Der ein oder andere kann sich vielleicht sogar noch an die Melodie erinnern :)

Hier habe ich allerdings keinen Adventskalender, aber komischer Weise fehlt er mir auch nicht.
Nach einem kleinen, für uns ofiziellen, 3-Monatstief geht es mir mittlerweile auch wieder besser und ich freue mich sehr auf alles was diesen Monat noch passieren wird. Dazu bald mehr. :)

Kann man euch allen jetzt schon Frohe Weihnachten wünschen?
Jedenfalls tue ich es!

Allerliebste Grüße,
eure Monika (die gerade sogar im Pullover auf ihrem Bett sitzt, da es sowohl morgens und abends doch ein wenig frisch wird)

Dienstag, 22. November 2011

Bunte Mischung

Reserva Científica Salcedoa

"

"

Rio San Juan


Graduation von Kelvin hinten im hellblauen Hemd

Lisa bei der Graduation


meine Gastfamilie bei der Graduation
v.l. Ylsi (25), Paola (18) und Danny

Und ich bei der Graduation

man beachte die Wurzeln

:)

Montag, 21. November 2011

Wir feierten Geburtstag!

ein kleiner Teil der doch etlichen Gäste 

v.l. Sebastian, Theresa,  Stalin (korrekt), Inga, Kelvin, Sany
und v.h. Super Mario wie er liebt und lebt

Lisa, Pelu und ich

der Kuchen

der Kuchen im Gesicht
der Kuchen auf der Kamera

der Kuchen überall
Rainier der Frechachs

Ericka und Melvin

und links das Geburtstagskind Lars


Donnerstag, 17. November 2011

Die Wege des Luis sind unergründlich..

L. : "Y Luis?"
C. : "Se fue"
L. : "A donde?"
C. : "A casa"

Welch Gaumenschmaus..

Gestern ist das allererste Päckchen, was meine liebste Mutter mir gesendet hat, wohlauf angekommen! Mit all den wichtigem Kram den man eben doch so benötigt. Wie unter anderem die Fenistilcreme die innerhalb zwei Monate, bis auf den letzten Rest, aufgebraucht wurde.

Und eine himmlische Packung Gummibärchen (mit Saft) und noch fantastischere Daim-Milkaschokolade !!

heute, einen Tag später, ist von Beidem leider nichts mehr übrig..

Aber es war ein Genuss, das sag ich euch! :)

Montag, 14. November 2011

"Se que hay en tus ojos con solo mirar..."

Ein bisschen mehr als zwei Wochen sind vergangen und es ist wieder so Einiges passiert:

In der Arbeit werde ich nun mittlerweile mit Zitronen anstatt mit Steinen beworfen, aber nichts desto trotz gefällt es mir dort immer besser! So wurde ich zum Abendessen bei meiner Chefin, gemeinsam mit weiteren Profs eingeladen und das war wirklich ein sehr schöner Abend an dem man sich noch mal besser kennenlernte. Aber auch ein Mädchen aus der Nachmittagsgruppe ist mir mit der Zeit besonders ans Herz gewachsen und mit ihr zu arbeiten oder rumzualbern macht wirklich Spaß. Sie ist, meine ich 12 Jahre alt, und hat das Down-Syndrom. Letztens haben wir Bilder ausgemalt und dabei zusammen „Color esperanza“ gesungen. Ein Lied was wirklich schön klingt und gemeinsam mit den Taubstummen hier in der Schule eben auch auf Gebärdensprache einstudiert wird. Lisbeth und ich saßen dann im Raum, in dem fünf Taubstumme unterrichtet wurden und konnten lauthals rumgrölen, da es ja niemanden störte. Mein neuer, pinker Regenschirm diente als Mikrophon, worüber sich der ein oder andere doch wunderte, aber nachdem ich (ja so weit bin ich mittlerweile) auf Gebärdensprache erklären konnte, dass wir munter am singen sind, war der Unterrichtsstoff für die Taubstummen interessanter als wir Beide und der Regenschirm.


Ein weiterer schöner Tag war der zweite Ausflug nach Santo Domingo. Das erste Mal waren wir Freiwillige in der deutschen Botschaft eingeladen und dieser Besuch war ganz nebenbei auch schön aber auch sehr interessant, da wir nämlich etwas über die Dominikanische Republik im Allgemeinen und über das Auswärtige Amt erfahren haben.
Jedenfalls stand an dem zweiten Mal folgender Punkt ganz oben auf meiner Prioritätsliste:
Der Besuch von IKEA in Santo Domingo.
Es war wirklich ein traumhaftes Gefühl durch den Laden zu laufen, da er einfach original so aufgebaut ist wie in Deutschland. Also wenn mich das Heimweh wirklich einmal stark überkommen sollte, werde ich mich dorthin bewegen. Eingekauft wurde dann auch so Einiges, aber auf meine geliebten Billyregale musste ich leider verzichten, da der Transport unmöglich gewesen wäre. (Wobei meine Begleitung sie auch einfach hätte tragen können, aber da der Besuch im sogenannten „Gym“ noch nicht all zu oft betrieben wurde, musste ich die Regale wohl oder übel zurücklassen.)
Mein Computer hier im Zimmer steht auf zwei umgedrehten Bierkästen, also könnt ihr liebe Freunde euch jetzt die Frage selbst beantworten, weswegen ich Regale ect. benötige.
...

Grade sitze ich in meinem Zimmer und draußen geht es wieder rund. Für morgen ist „Huelga“ angekündigt und ich darf nicht zur Arbeit und da die Bekloppten nicht warten können, legen sie jetzt schon ordentlich los!

Jedenfalls schwelge ich noch in den Erinnerungen eines grandiosen Wochenendes. J
Lars hatte am Samstag Geburtstag und das wurde ausgiebig gefeiert.
Eingestimmt wurde am Freitagabend, da Lars für seine Familie hier kochen wollte und ich, dank meiner grandiosen Kochkünste wie jeder weiß, gebeten wurde mitzuhelfen – bzw. ich einfach eingeladen war, auch dabei sein konnte.
Lars konnte ja nicht ahnen, dass der am nächten Tag, auf seinen Wunsch geplante Ausflug mit den Freiwilligen nach Sosua, nicht der einzige Weg war, seinen Geburtstag zu feiern.
Ich organisierte still und heimlich mit der Hilfe von Annika (Eine ehemalige Freiwillige, die unter anderem auch in meiner Gastfamilie gewohnt, und auch in meiner Schule gearbeitet hat, und jetzt eben zu Besuch bei ihrem dominikanischen Freund hier ist.) eine Feier, die anfangs nicht geplant, aber im Endeffekt doch ziemlich, sagen wir mal, ordentlich (!!) gefeiert wurde. Mit viel Rum, lauter Musik, vielen Freunden, und einem tollen Geburtstagskuchen stimmten wir uns fröhlich in Lars’ Geburtstag ein J Vier Stunden später, so viel Schlaf war dann doch nötig, machten wir das sind Inga, Lisa, Lars, Sebastian, seine Freundin Theresa und ich uns auf den Weg nach „Sosua“. Eine Stadt der Dominikanischen Republik die (ich benutze mal dieselben Worte wie sie in einem anderen Blog stehen) bekannt für „billigen Tourismus und Prostitution“ ist. Wie jedes Land, hat dieses eben auch seine Schattenseiten und diese wollten wir auch mal gesehen haben. Wie sich im Endeffekt herausstellte, war der erwartete Anblick nicht ganz so arg, wie man zuvor mutmaßte, allerdings schon soweit genug, um das Klischee des „schmierigen Deutschen gemeinsam mit einer jungen Dominikanerin an der Bar sitzend“ zu bestätigen.
Der Strand und das Meer waren aber wie immer traumhaft und so hatten wir ein schönes und erlebnisreiches Wochenende, welches wirklich Wiederholungspotenzial hat! J

Noch eben ein Wort zum Sonntag:
Wir haben einen neuen Mitbewohner hier im Haus, bzw. in der Küche, bzw. auf dem Wasserkanister und zwar ein Fröschlein, welches nun jeden Abend dort sitzt und sich nicht im geringsten von irgendetwas aus der Ruhe bringen lässt. Nun, vielleicht durch die Löffelspitze, mit der ich es gestern Morgen versucht habe von dem Kanister zu entfernen, da ich Durst hatte. Es machte einmal „platsch“ und das gute Ding entspannte auf dem Boden weiter.
Aber wir akzeptieren uns alle gegenseitig und von daher ist ein friedliches nebeneinander Herleben möglich. (Bei der Kakerlake die sich einmal in meinem Koffer verirrt hatte, war dies leider nicht möglich..)

Das wars von mir, bis bald !

Donnerstag, 27. Oktober 2011

"Es Weihnachtet sehr!" brummt Papa Bär

Gestern am 26.10.2011 hat hier in Salcedo offiziell die Weihnachtssession 2011 begonnen!!
Es wurden erste, buntleuchtende Lichterketten (wahlweise auch mit künstlichem Tannengestrüpp zur Deko), bei wohlgemerkten 30 Grad und strahlendem Sonnenschein, aufgehängt. Bei uns zu Hause stehen auf dem Wohnzimmertisch auch schon die ersten zwei Weihnachtskugeln (eine ist ein Gastgeschenk von mir mit dem Kölner Dom drinne :D)

Doch der Schein trügt, denn die sogenannte Nächstenliebe, die zur Weihnachtszeit ganz groß geschrieben wird, interessiert die Menschen hier nicht die Bohne.

Es ist seit einigen Tagen nämlich "Huelga" in Salcedo. Meint eine Art Streik der Menschen hier für mehr Wasser, Strom, Essen (unterm Strich für alles..) und naja es geht rund auf den Straßen.
Man hört die allseits beliebten "Bomba" rumfliegen und explodieren und ab und an wird rumgeschossen. Heute wurde auch allen Menschen nahegelegt nicht zur Arbeit zu gehen, woran ich Arbeitstier mich, wenn auch nur schwerenherzens, drangehalten habe.
Nein aber es ist wirklich ein komisches Gefühl zur eigenen Sicherheit lieber nicht aus dem Haus zu gehen, vorallem, da ich nicht richtig weiss wie es dort Vonstatten geht.
Am nächsten Tag sind aber Spuren der Wütungen zu erkennen, wie zum Beispiel große Steinbrocken die auf der Straße rumliegen, der Asphalt an einigen Stellen aufgebrochen ist (keine Ahnung wie die das hinbekommen!) und einige Brennspuren. Aber diese Huelgas kommen wohl öfter vor, bzw die Menschen hier sind diese Ausschreitungen gewohnt und wissen dementsprechend damit umzugehen.

Heute sitzen bei uns in der Wohnung nämliche etliche Famlienmitglieder verschiedenster Generationen die unmittelbar in der Nähe der Ausschreitungen wohnen und es dort eben doch gefährlich werden kann.
Mein Problem ist im Moment nur, dass ich meine Wäsche dringend waschen muss, dies aber nicht tun kann wenn die ganze Verwandtschaft daneben sitzt und ich grad nicht weiß in was für Klamotten ich mich morgen der Deutschen Botschaft präsentieren werde.

Korrekt, der Besuch in der Hauptstadt Santo Domingo steht und wir brechen morgen um 6:45 auf!

Das wird ein Spaß :)

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Über Frösche, Pudel und fliegende Steine

Nach langer, langer Zeit folgt nun doch ein weiterer Eintrag J ihr merkt das Bloggen liegt mir so sehr wie Kopfrechnen, Iphones 4 bedienen oder auch Fahrraddynamos anspringen zu lassen.

Aaaaaber es gibt einiges zu erzählen:

Zu allererst habe ich mit meiner Arbeit begonnen (sobald ich das System dieser Schule verstanden habe, werde ich mich bemühen einen Eintrag nur über meine Arbeit zu verfassen).
Nach ein Paar Anfangsschwierigkeiten muss ich sagen, gefällt mir mein Projekt immer mehr und so langsam finde ich auch meinen Platz in der Escuela St. Monica.
Einer der sogenannten „Profs“ oder auch gerne „ProfE!“ bin ich nämlich nicht, sondern eher die rechte Hand eben dieser. Aber es wird wie gesagt immer besser und ich glaube die Kinder mögen mich auch (dass ich eines Vormittags mit Steinen von ihnen beworfen wurde, ignorieren wir an dieser Stelle, denn ich denke es lag an der langsam aufkommenden Langweile, die danach aber sofort durch spontanes Agieren meinerseits beseitigt wurde. Seitdem wurde ich nicht mehr mit Steinen beworfen).


Ansonsten spiele ich drei Mal die Woche mit Lisa Volleyball, bzw ich versuche es denn dreimal die Woche gestaltet sich dann nun doch etwas schwierig, man hat ja so unglaublich viel zu tun hier. Nein, aber ein gewisser Alltag stellt sich langsam wirklich ein und ab und an unternehme ich spontane Ausflüge nach Villa Tapia oder in die heißgeliebte „Bon-Eisdiele“ (es gibt Magnumeis!!!)  oder zum Dominospielen in die „Casa de la Juventud“ und da müssen dann entweder das Training oder je nach dem 20 Minuten meiner eigentlichen Arbeitszeit dran glauben. Wobei letztes für niemanden hier ein Problem darstellt.

Ansonsten gehen wir Freiwillige mit Leuten der Oficina wandern in sogenannten Reservaten oder so ähnlich, welche wirklich wunder, wunderschön sind! Mir persönlich hat bei dieser Tour unserer kleiner aber treuer Begleiter gefallen der den ganzen Weg mit uns bzw. den Anführern mitgegangen ist und sich bei Hitze, Höhe und Wassernot „pudelwohl“ gefühlt hat. Naja ein Pudel war’s dann doch nicht aber irgendetwas anderes Süßes.

Für kommenden Freitag wurden wir Freiwillige in die Deutsche Botschaft nach Santo Domingo eingeladen, worauf wir uns schon alle sehr freuen, denn eigentlich hätten wir schon drei Mal in Santo Domingo, bzw. der Botschaft sein sollen. Aber wir haben jedes Mal schweigend aber traurig zur Kenntnis genommen, dass der Termin (aus welchen Gründen auch immer) abgesagt wurde und deswegen hoffen wir sehr, dass es dieses Mal wirklich klappt „lo esperamos!“
Mein Spanisch, wie ich finde, wird immer, immer besser. Was ich allein daran bemerke, dass ich mein zu Anfang heißgeliebtes „Langenscheidt-Wörterbuch“ nicht mehr JEDEN TAG und JEDE STUNDE mit mir rum tragen muss, um mich ansatzweise verständigen zu können. Besser gesagt, habe ich es vorgestern oder so unter meinem Bett gefunden nachdem es dort ca. zwei Wochen verbracht hat, ich es aber eben auch nicht vermisst habe und mich auch spontan auf der Straße unterhalten kann oder auch zu Hause ans Telefon drangehe. Das ist wirklich ein schönes Gefühl sich mehr oder weniger ohne Probleme verständigen zu können.
In meiner Familie fühle ich mich mittlerweile auch einfach „zu Hause“. Meine Gastmutter ist super, mit ihr verstehe ich mich wie gesagt bestens und mit den beiden andern Damen im Haus stellt sich langsam auch ein Umgang ein, der allen Beteiligten Recht ist. J

Ich merke, dass es noch so viele Dinge gibt über die ich schreiben könnte aber dass es einfach UNMÖGLICH ist alle Eindrücke und Erlebnisse hier in einen Blog zu schreiben. Bzw. es auch anstrengend ist alles ausführlich zu berichten, deshalb hier noch die spannendsten Ereignisse der letzten Wochen in Kurzfassung:
  1. Ich habe feststellen müssen, dass fließendes Wasser ein absoluter Segen ist! Wir hatten jetzt des Öfteren ein, zwei Tage kein Wasser weil irgendwas an der Zisterne kaputt war und ich überlasse an dieser Stelle jedem Leser sein Kopfkino, denn ich finde, es ist noch unangenehmer als man es sich vorstellen kann! Eines Nachts (wir hatten Wasser) stiefelte ich mit meiner Taschenlampe in der Hand ins Bad und nachdem ich mich fast zu Tode erschrocken hatte, musste ich doch ein wenig lachen. Feucht fröhlich saß da ein nicht all zu großer, aber auch nicht all zu kleiner, aber mit Sicherheit verwirrter Frosch im Waschbecken und war mindestens genauso erschrocken wie ich. Nun wusste ich nicht recht mit der Situation umzugehen, denn auf der einen Seite wollte ich das arme Ding in die Freiheit entlassen auf der andern Seite hätte der Frosch ja auch sonst welcher Art zugehören und dementsprechend giftig sein können. Nach langem Hin und Her überzeugte mich dann der gutgemeinte  Ratschläge via SMS „[…] er wird seinen Weg schon finden […]“ und ich überließ ihn seinem Schicksal. (Am nächsten Morgen war vom Fröschlein keine Spur mehr zu sehen.)
  2. Und dann durfte ich noch ein wunderschönes Wochenende am Strand in Rio San Juan verbringen! Dieser „Kurzurlaub“ hat sich mehr als gelohnt allein wegen den Traumstränden die wir entdeckt haben (Bilder folgenJ). Es war wirklich so wie man es auf jeder Postkarte oder Reisebürobilder zu sehen bekommt, unbeschreiblich einfach. Das Hotel befand sich zu dem auch noch DIREKT am Meer sodass man dort auch eine fantastische Aussicht genießen konnte. Und auch wenn es jetzt neben dem ganzen Strand und Meer ein bisschen seltsam wirkt, ein absolutes Highlight war unter anderem das Italienische Restaurant, paar Straßen weiter indem wir dann gleich zwei Mal hintereinander zugeschlagen haben. Die Preise waren zwar nahe den deutschen (wie übrigens auch des Öfteren für Lebensmittel und Haushaltprodukte in der Dominikanischen Republik) aber dafür schmeckte es auch wirklich wie beim Italiener! J Es war ein Gaumenschmaus endlich mal wieder leckere „Funghi Pizza“ und am nächsten Abend „Penne“ zu essen. Uns konnten nach dem top Trip selbst die dreieinhalb Stunden Rückfahrt in einem Gua Gua mit 14 Personen und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 40 km/h nicht umstimmen.
  3. Kurzer Exkurs zu den Gua Guas: Diese dienen hier der Fortbewegung von Dorf zu Dorf oder Stadt zu Stadt, also so ähnlich wie ein Bus. Allerdings ist die Personenanzahl in keinster Weise beschränkt und einen Fahrplan gibt es auch nicht, außer erstes morgens um 5 Uhr und abends ca. bis 17 Uhr. Wenn ich zum Beispiel mit einem Gua Gua nach Villa Tapia (15 Minuten von Salcedo entfernt) fahren will, gehe ich zu Stelle von der sie abfahren und anfangs stelle ich dann noch die naive Frage in wie vielen Minuten es denn losgeht und die Antwort lautete auf Spanisch: „Wenn 5 Personen zusammen sind“. Das kann innerhalb 15 Minuten passieren wenn man zum Beispiel die 4. Person ist, aber eben auch gut anderthalb Stunden wenn man die erste ist, was bei meinem Glück häufig der Fall war. Aus diesem Grund bin ich auf die teureren, aber dafür sehr praktischen „Motoconchos“ umgestiegen. Das sind einfach Roller oder Motorräder und dienen eben auch als Taxi. Sind sehr praktisch aber eben teurer.


Ich denke das war’s erstmal wieder von mir! Aber ich bemühe mich bald wieder zu schreiben oder wie man hier auch gerne sagt „ahorita“.
Es ist die witzigste Zeitangabe überhaupt denn zur Erläuterung: „Ahora“ heißt „jetzt“, „sofort“. Ahorita hingegen bedeutet soviel wie „gleich“. Aaaaber traut dem gleich der Dominikaner nicht, ein „gleich“ kann auch so in einer guten Stunde heißen.

Also: Nos vemos ahorita! Denkt euch euren Teil J

Adios <3

Melvin :)

Freitag, 16. September 2011

Ein schöner Tag

Heute war ein schöner Tag wie ich fand, nicht unbedingt, weil wir keinen Sprachkurs hatten, sondern weil wir unsere Projekte kennengelernt haben und ich in der Schule St. Monica arbeiten werde ha. Ist das nicht der wahnsinn? Monika en la scuela St. Monica oder so ähnlich :)
Jedenfalls haben wir uns danach auch Ingas Projekt angeschaut, nämlich den Park in dem sie arbeiten wird und davon möchte ich euch ein paar Fotos zeigen:







Dienstag, 13. September 2011

erste fotos :)

Inga und Lisa im Raum in dem wir Sprachkurs haben

La Vega

Linabel und Jessica von der Oficina

& meine Wenigkeit beim Ausflug nach La Vega.
Dank dem super Fotograph ist das Bild auch schön gerade geworden

Samstag, 10. September 2011

erste woche!

So liebste Freunde,

ich dachte mir es wäre an der Zeit für einen ersten Eintrag um einen groben Einblick in mein Leben hier in Salcedo zu geben.
Zu allererst: Es ist so unglaublich (!!!!) heiß hier - das kann man sich nicht vorstellen. Es ist auch schwer zu beschreiben wie warm, denn es handelt sich tatsächlich um eine völlig andere Hitze als wir es gewohnt sind. Man schwitzt nämlich nicht übertrieben, sondern man hat durch die hohe Luftfeuchtigkeit eine konstant, feuchte Haut und dadurch das Gefühl, ein wandelndes, aufgequollenes, triefendes Etwas zu sein. Es ist wirklich der Wahnsinn, aber ich bin guter Dinge dass ich mich dran gewöhne. Morgens schien bis jetzt immer die Sonne und es war um 8:00 Uhr morgens schon gut warm, aber man merkt, dass bald die Regenzeit beginnt, denn zwei mal hat es hier schon ordentlich gewittert und geblitzt. Davor darf man echt keine Angst haben denn es rummst gewaltig!
Der Regen macht den Kindern hier aber eher wenig aus, denn die freuen sich n Keks darüber in leicht bekleidet über die Straßen zu laufen, herrlich anzusehen J Was tatsächlich doch etwas nervt sind die elenden Mücken. Die Viecher sind echt nervtötend und ihre Stiche sind schonungslos. Mein erster Gang ist dann immer zum Eisfach um die Stiche zu kühlen. Auch komisch, denn die Einwohner scheinen damit überhaupt keine Probleme zu haben und werden einfach nicht gestochen. Nun ja, mein rechter Fuß ist um paar Zentimeter angeschwollen, aber noch kann man, dank Eis, Moskitospray und Fenistil überleben. Mir bleibt nichts anderes übrig als zu hoffen, dass ich irgendwann immun gegen die Scheißviecher werde.
Soweit ein grober Überblick über die Vegetationsverhältnisse hier.
Wie schon gesagt, wohne ich in Salcedo. Ein netter Ort, nicht zu groß, nicht zu klein, man hat alles was man braucht und ist mobil. Zusammen mit meiner Gastmama und meinen beiden Gastschwestern (18 und ich glaube 25) lebe ich in einer Wohnung mitten im Zentrum. Ich habe mein eigenes Zimmer und mittlerweile habe ich mich auch an die anderen Bedingungen gewöhnt. An dieser Stelle muss ich einfach mal  Tina Costa erwähnen, weil ich dich hier immer vor meinem inneren Auge mit Sagrotanflasche und Handschuhen rumlaufen und verzweifeln sehe haha :D aber genau deswegen hab ich mich ja auch für das Jahr entschieden und nicht du ;) aber es ist ok, heute ist Samstag und sozusagen Waschtag. Unsere Wohnung steht unter Wasser und die Waschmaschine läuft auf Hochtouren, meine Sachen sind auch gleich dran. Ich glaube grade ist der Strom ausgefallen (das passiert hier gelegentlich) denn die Musik meiner Gastschwester ist ausgegangen. Musik, auch ein gutes Stichwort, denn es gibt sie hier überall! Tagsüber fahren Autos mit eingebauten Boxen am „Kofferraum“ (der dann nicht vorhanden ist) durch die Gegend und beschallen die Gegend mit Reaggyton oder anderer Musik. Ich glaube das Wort „Nachtruhe“ existiert hier auch einfach nicht. Aber mich solls nicht stören, ich finds super J
Genauso super wie die Organisation der Oficina Technica Provincal hier vor Ort. Das ist praktisch das Büro mit Leuten die sich um uns kümmern. Die erste Woche hier dient im Prinzip der reinen Orientierung und des Kennenlernen der Gegend.
Jeden morgen haben wir Sprachunterricht und danach werden wir dank dem guten Tito durch die Gegend gefahren und sehen uns Salcedo und die anderen Orte hier in der Umgebung an. Gestern waren wir in La Vega, auch ein sehr schöner Ort.
Vielleicht noch ein paar Worte zum Thema Sprache. Meine Theorie einfach italienisch zu sprechen und an alle Worte ein „os“ dranzuhängen ist NICHT aufgegangen. Ich will mich selbst auch nicht belügen und groß rumerzählen dass „hablo poco espanol“ weil es einfach nicht stimmt. Ich verstehe null und sprechen kann ich noch weniger haha. Es ist wirklich ein Dilemma aber meine Gastfamilie und der gute Spanischlehrer haben genug Geduld um mich Opfer der Nation zu ertragen. An dieser Stelle ein Dankeschön an Lisa, Lars und Inga die mich davor bewahren völlig zu verzweifeln, und besonders an Lisa, die täglich den Dolmetscher spielen darf ;)
Ach Freunde ihr merkt, hier geht es echt rund.
Ich hoffe ich konnte euch fürs erste in Etwa deutlich machen wie mein Leben in den ersten 5 Tagen hier aussieht. Ich denke an euch meine Liebsten und denke, wie am Beispiel von Costa, in bestimmen Gelegenheit immer an euch J Ich liebe euch! Kocham cie mutka <3 

Dienstag, 19. Juli 2011

erster eintrag

test test!