Buenas dias an Alle da draußen :)
Die Tage vergehen wie im Flug und jetzt ist meine Mutter schon seit zwei Wochen weg. Es waren wunderschöne Tage und wir alle haben sie sehr genossen. Leider kann ich jetzt noch keine Bilder hochladen, da sie alle nicht mit meiner Kamera gemacht wurden. Generell bin ich eher etwas fotofaul, und der Austausch der Fotos mit den anderen Freiwilligen hat meinerseits auch noch nicht stattgefunden, aber vielleicht bald.
Jedenfalls freue ich mich, dass meine Familie die Möglichkeit hatte, mein neues Leben hier mit allem Drum und Dran kennen zu lernen. Auch wenn es natürlich nicht immer positiv war, denn, dass die Dominikanische Republik nicht nur aus Palmen, Strand und Meer besteht, wurde eben bei der viert-tägigen Reise nach Salcedo und Umgebung mehr als deutlich.
Dennoch waren alle glücklich und gebräunt und der Trennungsschmerz war in jedem Fall erträglicher als noch vor sieben Monaten. Und jetzt sind es noch 18 Wochen bis ich wieder zurück in Deutschland bin :)
Eine Woche darauf begann hier die sogenannte Semana Santa. Ostern wird hier zwar auch gefeiert (Kirchengang und Prozessionen zum Beispiel) aber die meisten Familien (bzw. die, die es sich leisten können) fahren in dieser Woche für ein Paar Tage an den Strand oder Fluss um zu baden und zu entspannen.
Lars und ich machten uns auch auf den Weg und zwar um den Südwesten des Landes zu erkunden. Genau genommen: Barahona, Paraiso und Los Patos. Alle Orte an einer wunderschönen, teilweise steilen Küstenstraße gelegen mit traumhaften Ausblick auf das Karibischen Meer. Eine interessante, aber auch ärmere Gegend, in der man auch die Vegetationsunterschiede zum Norden hin deutlich erkennen kann. Die Landschaft ist trockener, staubiger und unfruchtbarer als bei uns in der nördlichen Region des Landes. Leider ist das karibische Meer an der Ecke, in der wir waren, zum Schwimmen weniger geeignet, da eine starke Unterströmung besteht und der Strand aus Kieselsteinen besteht. Aber wundervoll anzusehen :)